30.01.2012

Lesung im Instituto Cervantes Frankfurt

LESUNG MIT ROSA RIBAS
FALSCHE FREUNDIN. EIN DEUTSCH-SPANISCHER FRANKFURTKRIMI

Mit dem Krimi „Falsche Freundin“ veröffentlicht die in Frankfurt ansässige spanische Autorin Rosa Ribas bereits den dritten Fall der deutsch-spanischen Komissarin Cornelia Weber-Tejedor. Diesmal gerät die Ermittlerin nach einem tödlichen Unfall am Frankfurter Flughafen in die brutalen Machenschaften des organisierten Drogenhandels. Was den Erfolg ihrer Krimiserie ausmacht und wie sich ihre schriftstellerische Tätigkeit im Spagat zwischen deutscher und spanischer Kultur ausüben lässt, verrät Rosa Ribas im Gespräch mit der Lektorin des Romans Corinna Santa Cruz.
Moderation: Corinna Santa Cruz (freie Lektorin, Expertin für spanische und lateinamerikanische Literatur)
31. Januar 19:00
Eintritt: 5 € / erm. 4 €
Karten sind ab 18 Uhr an der Abendkasse erhältlich

29.01.2012

CULTurMAG - Arbeitsjournal I

Das Arbeitsjournal des Krimis, den Rosa Ribas und ich zusammenschreiben, gibt es nun auch auf Deutsch. Heute ist der erste Teil auf CULTurMAG erschienen
"Zwei Schrifstellerinnen schreiben zusammen einen Roman. Das ist nicht unbedingt etwas sehr Neues. Die eine ist Spanierin, die andere ist Deutsche. Da wird’s schon ungewöhnlicher. Und dann wird der Roman auch noch zweisprachig – ab da wird’s richtig spannend. Über den Prozess des Schreibens und Übersetzens mit allen möglichen Implikationen, Problemen und Chancen, über ein Projekt mit open end auf jeden Fall – der Roman hat bis jetzt noch nicht einmal einen Namen – führen die beiden Autorinnen ein Arbeitsjournal. CrimeMag freut sich, das Projekt begleiten zu dürfen und präsentiert die deutsche Fassung."
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21.01.2012

Lesung in Wien

27.01.2012 19:00 bis 21:00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel
Veranstaltungssaal
Urban Loritz-Platz 2a
1070 Wien
Österreich
Lesung aus Falsche Freundin
Rosa Ribas im Gespräch mit Amalia Hernández Páez und Manfred Gmeiner
Lesung und Gespräch in Spanisch und Deutsch.


"Rosa Ribas hat mit der Detektivin Cornelia Weber Tejedor eine Kriminalkommissarin geschaffen, die als Tochter eines deutschen Vaters und einer spanischen Mutter in Frankfurt zwischen zwei Kulturen aufgewachsen ist. Besonders im ersten Krimi der Serie mit Cornelia Weber Tejedor Entre dos aguas (Kalter Main) werden Gastarbeiterschicksale geschildert. Immer wieder thematisiert die Autorin die Schwierigkeiten, mit denen Spanier im nasskalten Frankfurt konfrontiert sind und weswegen sie mit schmerzendem Heimweh an ihre sonnige Heimat denken. Doch auch die weiteren Folgen der Krimiserie, die in der Werbebranche und im Drogenmillieu spielen, behandeln die heterogene Bevölkerung Frankfurts."

02.01.2012

Instituto Cervantes Hamburg


Ciclo sobre la emigración Española
Reihe über die spanische Migration


Coloquio  Im Gespräch: Rosa Ribas Moliné (Autorin) und Ainhoa Montoya Arteabaro (Filmemacherin)

Rosa Ribas Moliné
En caída libre

Falsche Freundin

La protagonista de las novelas policiacas de Rosa Ribas Moliné (Prat de Llobregat , 1963), la comisaria de policía Cornelia Weber-Tejedor, es hija de padre alemán y madre española, un personaje que hace referencia a la llamada segunda generación de españoles que emigraron a Alemania en los años cincuenta y sesenta. En su novela Ent re dos aguas, la autora cat alana retrata desde la actualidad a la comunidad de emigrantes españoles en Alemania. Una contribución literaria al tema de la emigración española.

Die deutsch-spanische Kommissarin aus Rosa Ribas Kriminalromanen verkörpert die zweite Generation der spanischen Migranten. Die Autor in thematisiert die innere Zerrissenheit und die Schicksale der Gastarbeiter von damals und heute. In ihrem aktuellen Roman versetzt ein tödlicher Unfall auf dem Frankfurter Flughafen die Polizei in Alarmbereitschaft, denn offenbar hatte das Opfer Kontakt zum organisierten Drogenhandel. Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor ergreift die Gelegenheit, sich inkognito unter das Reinigungspersonal des Flughafens zu mischen und so eine Zeitlang aus ihrem verzwickten Privatleben zu fliehen.


Ainhoa Montoya Arteabaro
Sobre muchas sillas. Una vida en Alemania

Auf vielen Stühlen – Ein Leben in Deutschland
Deutschland 2011 , Video, 83 Min .

El documental de Ainhoa Montoya Arteabaro (Bilbao, 1973) ofrece una contribución al debate actual sobre la inmigración e integración, a t ravés del relato de cinco personas per tenecientes a la segunda generación de emigrantes españoles en Alemania. Cinco hijos de españoles , bien por ambas par tes o sólo por par te de madre o de padre, nos cuentan cómo vivieron su infancia en Alemania.

Gestern waren sie „Gastarbeiter-Kinder“, heute werden sie „Menschen mit Migrationshintergrund“ genannt. Fünf

Menschen mit spanischem Elternteil erzählen in diesem Dokumentar film über ihr Leben und Aufwachsen in Deutschland und wie diese Erfahrung ihre Sozialisation geprägt hat. Die Dokumentation der baskischen Filmemacher in ist ein Beitrag zu den aktuellen Debatten über Migration und Integration.

LESUNG , FILM & GESPRÄCH
DO 19.1.2012 - 18.30 UHR
INSTITUTO CERVANTES
EINTRITT FRE

01.01.2012

Unterwegs

Ab Januar kommt sie wieder, die Zeit des Reisens. Und damit die Übernachtungen in Hotels. Ich fange jetzt an, Hörbücher zu horten. 
Wenn ich dann nach einer Lesung die Nacht alleine in einem Hotelzimmer verbringen muss, schlaflos von Adrenalin, sollen mich wenigstens die Stimmen von Christian Bruckner, Ulrich Matthes und Hannelore Holger begleiten. 
Oder Corinna Harfouch, in meiner Fantasie die Stimme und auch das Gesicht für Cornelia Weber-Tejedor.

20.12.2011

Schon da


Am Donnerstag den 8.12. war die Präsentation der Falschen Freundin in der Stadtteilbibliothek Bornheim. Seit ein paar Tagen liegt das Buch in den Buchhandlungen. Jetzt habe ich eine sehr schöne Aufgabe vor mir: allen, die mir mit Informationen, Korrekturen, Vorschläge beim Schreiben geholfen haben, ein Exemplar zu schicken.
Das versetzt mich in die  Zeit des Schreibens des Roman zurück, auch wenn sie mehr als ein Jahr zurück liegt.
Viele haben mir geholfen, als es darum ging, die Besonderheiten des Flughafens wahrzunehmen:  wie man sich darin bewegt, wie bestimmte Ecken riechen oder sich anhören  und wie es jenen Bereichen aussieht, zu denen man normalerweise aus Sicherheitsgründen keinen Zutritt hat. 
Ich erinnere mich auch an ein Gespräch mit einem Polizeibeamten in einer Eisdiele auf der Berger Straße in Frankfurt. Ich hatte nur eine grobe Idee, worum es in diesem Roman gehen sollte und wollte, bevor ich mich an die Arbeit machte, zuerst sicher gehen, dass diese Idee einigermaßen plausibel war. Wir saßen draußen und ich erzählte ihm , wie man meiner Ansicht nach Drogen in Flugzeugen schmuggeln könnte. Als er mir sagte, dass meine Ideen nicht nur äußerst realistisch seien, sondern dass ich in dieser Hinsicht auch ein Naturtalent sei, merkte ich, dass der Mann, der neben uns saß, ziemlich nervös wurde. Wahrscheinlich dachte er, dass er dabei gewesen wäre, zwei Drogendealer bei der Planung des nächsten Coup zu belauschen. Zwei ziemlich dämliche Dealer, wenn sie alles in einer Eisdiele besprechen. Aber bevor der Mann vielleicht auf dem Gedanken käme, die Polizei zu alarmieren, fing ich an, so oft wie möglich das Wort „Roman“ zu sagen . Wahrscheinlich klang das genauso dämlich, aber wenigstens nicht kriminell.
Nach diesem Gespräch konnte ich loslegen.  
Ich hoffe, dass die Menschen, die mir ihre Erfahrungen, Erlebnisse, Anekdoten, Informationen mitgeteilt haben, sie im Buch  würdig geschildert wieder finden.

19.11.2011

Lesung aus "Falsche Freudin"

























Falsche Freundin. Dritter Fall der Kommissarin Cornelia Weber-Tejedor
Übersetzt von Peter Schwaar

08.12.2011, 20:00 Uhr

Stadtteilbibliothek Bornheim
Arnsburger Straße 24
60385 Frankfurt am Main

Inhalt

Ein tödlicher Unfall auf dem Frankfurter Flughafen versetzt die Polizei in Alarmbereitschaft, denn offenbar hatte das Opfer Kontakt zum organisierten Drogenhandel. Nur zu gerne ergreift Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor die Gelegenheit, sich inkognito unter das Reinigungspersonal des Flughafens zu mischen und so eine Zeitlang aus ihrem verzwickten Privatleben zu fliehen. Doch der Fall erweist sich als vielschichtiger und gefährlicher, als sie ahnen konnte, und bald schon weiß sie nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann.  


Mit Falsche Freundin legt die spanische Krimipreisträgerin Rosa Ribas einen rasanten, atmosphärisch dichten Kriminalroman vor, in dem die deutsch-spanische Kommissarin Cornelia Weber-Tejedor in die brutalen Machenschaften eines Drogennetzwerks gerät.